8. Runde der NÖ LANDESLIGA

7:1 war der Sieg von Niederabdorf gegen Zwettl hoch um den Aufstiegswillen in die 2. Bundesliga Ost zu bezeugen.
Mauerbach siegte ebenfalls hoch 6,5:1,5 gegen Bisamberg, sodass der Abstand auch in den restlichen Runden den Niederabsdorfern keinen Umfaller erlaubt.

Interessant der Abstiegstrubel: Mit einer 2:6 Niederlage gegen Schwarzatal konnte sich Poechlarn noch an der Oberflaeche halten, zumal die Abstiegskontrahenden in der NOe Landesliga wie Baden oder Bisamberg/Korneuburg ebenfalls verloren nur drei bzw. eineinhalb Punkte sammeln durften.

Von vorne:
Schachklub ASVOe VHS Poechlarn, geschwaecht in Ternitz angetreten durch berufliche Verhinderungen, Urlaube und letztlich Erkrankung von Spielern konnte nur mit 6 Spielern auf den acht Brettern antreten. 0:2 war somit der Start. Nachdem Franz Schmoll und Roland Posch mit Siegen aufholten, Paul Zapfel und Simon Spielleuthner verloren, lag es an den ersten Brettern an Hermann Knoll gegen Georg Danner und Ernst Weinzettl gegen Attila Csonka. Beide Poechlarner lehnten in guter Stellung Remis ab und verloren danach. Die Ueberaschung war dahin und die 2:6 Niederlage besiegelt.

Der Schleudersitz um den Abstieg ist voraussichtlich der 10.Platz, der Landesligatabelle, den sich derzeit Poechlarn und Boehlerwerk teilen.

Ing. Robert Gattermayer

MK Stefan Wagner

Zwettl gegen Niederabsdorf

DI Illner Gerhrad gegen Kammerer Gernot

Teuber Andreas gegen MK Wagner Stefan

Das mit Spannung erwartete Spitzenspiel in der Nö. Landesliga zwischen Zwettl und Spitzenreiter Niederabsdorf endete mit einer gewaltigen 1:7 Niederlage der Gastgeber. Beide Mannschaften traten in ihrer stärksten Aufstellung an und lange Zeit schien die Lage auch ziemlich offen zu sein. Schon in den Anfangsstunden des Wettkampfes jedoch, machte das junge, siegeshungrige Team aus dem Weinviertel mehr Druck als die Zwettler Crew - vor allem lockte der beabsichtigte Aufstieg in die 2. Bundesliga Ost fast wie ein Dopingmittel - und ging mit einer soliden 4:1 Bilanz in Führung. Auf den Brettern zwei, drei und fünf mit den Akteuren Frantisek Vykydal (Zwettl) gegen Kay Hansen (Niederabsdorf), Karl Janetschek gegen Gregor Kleiser und schließlich Stefan Wagner kontra Andreas Teuber musste die Entscheidung fallen. Noch waren die Chancen der Bierstädter nicht schlecht, alle drei Partien standen gut für die Zwettler - ein 4:4 Unentschieden schien erreichbar. Aber - wie so oft im Turnierschach schlug sich das Spielglück auf die Seite der Gäste und Niederabsdorf wahrte seine Chance auf den Aufstieg und natürlich den ersten Platz in der Rangliste. Zwettls Ehre retteten FM Neklan Vyskocil und Peter Stadler mit jeweils einem halben Punkt.

Für die auf der Lauer liegenden Mauerbacher war nach dem Zwettler Umfaller der zweite „Stockerlplatz“ sicher und auch aus eigener Kraft mit einem tollen 1.5 : 6.5 Auswärtssieg gegen

Bisamberg/Korneuburg zusätzlich abgesichert. Die nun auf Rang drei liegenden Amstettner erreichten in Krems ein passables 4 : 4 Unentschieden, hingegen kamen die mit nur sechs Mann angetretenen Pöchlarner gegen die SGM Schwarzatal zu einer kapitalen 6 : 2 Auswärtsniederlage. Böhlerwerk gelang gegen Wr. Neustadt ein 5 : 3  Heimsieg und Schlusslicht Baden erlitt zuhause gegen Stockerau eine herbe 3 : 5 Niederlage.

Erst am 21. Februar geht es in die neunte Runde mit folgenden Paarungen: Wr. Neustadt -Amstetten, Niederabsdorf - Krems, Stockerau - Zwettl, Mauerbach - Baden, Pöchlarn - Bisamberg/Korneuburg und Böhlerwerk - Schwarzatal.

Karl Wagner, Zwettl
 

Prager Manfred gegen Suttner Claus

Zwettl gegen Niederabsdorf